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Lernprozesse rund um die IT-Security

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Es ver­geht im Moment mal wie­der kein Tag, ohne das offen­bar wird, dass IT-Sicher­heit noch nicht als ganz­heit­li­ches Ele­ment ver­stan­den wird. Wie­der ein­mal steht die Fra­ge im Raum, war­um das The­ma Sicher­heit in Unter­neh­men eine gro­ße Bau­stel­le zu sein scheint, wo wir doch gute Werk­zeu­ge hät­ten, um vie­le Pro­ble­me abzu­fan­gen, bevor die­se in der Pres­se zum Kopf­schüt­teln füh­ren. Neh­men wir doch Daim­lers “neue Kri­se” um Wan­na­Cry. Das Virus ist inzwi­schen alt genug, dass es als “Uralt­pro­blem” betrach­tet wer­den kann. Es gibt die not­wen­di­gen Patches, selbst Viren­scan­ner haben den Hash­wert zum Schäd­ling schon lan­ge in der Daten­bank und wei­te­re Infra­struk­tur­maß­nah­men könn­ten das Virus leicht am Vor­wärts­kom­men hin­dern. Trotz­dem konn­te es wie­der Fuß fas­sen.

Wem das aber viel­leicht schon in der See­le weh getan hat, dass ein DAX Kon­zern nicht knall­hart inno­va­ti­ve Sicher­heit und ganz­heit­li­che Kon­zep­te ver­folgt, der konn­te bei Deloit­te sicher­lich mehr als ein Haar in der Sup­pe fin­den. Offe­ne Ports.… Offe­ne Ports? Offe­ne Ports!!! War es denn so schwer für die NASA die übli­che Back­door zu neh­men — oder hat wenigs­tens die­se Lei­tungs­ver­schlüs­se­lung und einen Pass­wort­zu­gang? Wer sein Brot & But­ter Geschäft so schlei­fen lässt, wird in Zukunft am Markt einen schwe­ren Zugang im Bereich IT-Secu­ri­ty fin­den. Ande­rer­seits gibt es ja auch ande­re bekann­te Unter­neh­men, die ver­gess­lich in Sachen Qua­li­tät und Sicher­heit sind. Bleibt nur die Erkennt­nis der Woche frei nach Fefe: “Es ist unmo­ra­lisch schlech­te Soft­ware zu ver­brei­ten!”. Bleibt nur die Fra­ge, ob es auch schlecht fürs Geschäft ist.

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