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Ein Schritt zurück in Sachen Software-Qualität? Experten-Netzwerk unterstützt IT-Leiter

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Die Ent­wick­lung moder­ner Soft­ware geht heut­zu­ta­ge mit beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen ein­her: Selbst klei­ne­re Anwen­dun­gen wer­den durch Ver­net­zung immer kom­ple­xer und die Akzep­tanz der Nut­zer, und somit die funk­tio­na­le Kor­rekt­heit, rückt extrem in den Vor­der­grund. Als Fol­ge wer­den Qua­li­täts­as­pek­te wie Wart­bar­keit und ins­be­son­de­re das The­ma Secu­ri­ty oft­mals ver­nach­läs­sigt. Doch wie kön­nen IT-Lei­ter die­sem gefühl­ten Rück­schritt begeg­nen? Ein die­ser The­ma­tik gewid­me­tes Exper­ten-Netz­werk unter­stützt IT-Lei­ter bei der Bewäl­ti­gung der genann­ten Her­aus­for­de­run­gen.

Es gibt sehr gute Metho­den und Werk­zeu­ge, mit denen man den Ent­wick­lungs­pro­zess effek­tiv unter­stüt­zen kann. Vom ein­ma­li­gen Audit bis zur Inte­gra­ti­on von Werk­zeu­gen, die bestimm­te Qua­li­täts­as­pek­te über­prü­fen, in den Ent­wick­lungs­pro­zess ist in den letz­ten Jah­ren sehr viel hin­zu­ge­kom­men”, weiß Dr. Thors­ten Arendt, Lei­ter des Netz­werks ‘Soft­ware­ent­wick­lung, Qua­li­täts­si­che­rung und Tes­ten von Soft­ware­ge­wer­ken’ bei der GFFT Inno­va­ti­ons­för­de­rung, zu berich­ten. Mit der Inte­gra­ti­on in die Werk­zeug­ket­te allein ist es jedoch nicht getan: “Qua­li­täts­si­che­rung muss als fixer Bau­stein in den Pro­zess ein­ge­ar­bei­tet und Para­me­ter müs­sen pro­jekt-spe­zi­fisch gesetzt wer­den.” Nur so kann die Qua­li­tät von moder­ner Soft­ware nach­hal­tig gesi­chert wer­den. Ein Spe­zi­al­fall ist der seit Jah­ren eta­blier­te Trend des Out­sour­cings von Ent­wick­lungs­ak­ti­vi­tä­ten. “Hier soll­ten Richt­li­ni­en und qua­li­ta­ti­ve Kri­te­ri­en für die Abnah­me der Soft­ware bereits in der Aus­schrei­bungs­pha­se berück­sich­tigt wer­den und in die Ver­trags­ge­stal­tung mit ein­flie­ßen”, so Arendt.

Die GFFT Inno­va­ti­ons­för­de­rung unter­stützt IT-Lei­ter bei der Bewäl­ti­gung der genann­ten Her­aus­for­de­run­gen, z.B. durch die Aus­wahl und Vor­stel­lun­gen von inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gi­en zu kon­kre­ten Fra­ge­stel­lun­gen. Hier­bei wird das bei der GFFT bereits eta­blier­te Work­shop-For­mat der Tech­no­lo­gy Races zur Wei­ter­bil­dung der IT-Lei­ter ein­ge­setzt. Jeder Work­shop umfasst eine Rei­he von Kurz­vor­trä­gen (Speed Lec­tures), die in prä­gnan­ter Form in der Pra­xis erprob­te, sehr inno­va­ti­ve Werk­zeu­ge und Metho­den vor­stel­len.

Ansprech­part­ner für Rück­fra­gen:

GFFT Inno­va­ti­ons­för­de­rung GmbH

Bern­hard Koch

Tel: 06101/95 49 80

Bernhard.koch@gfft-ev.de

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GFFT baut die Zusammenarbeit mit IT-Leiter Verband VOICE aus

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Bad Vil­bel, 7. März 2017. Die Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers (GFFT) hat die Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­ver­band der IT-Anwen­der VOICE e.V. inten­si­viert. Hier­bei wird das bei der GFFT bereits eta­blier­te Work­shop-For­mat der Tech­no­lo­gy Races zur Wei­ter­bil­dung der IT-Lei­ter ein­ge­setzt.

Übli­cher­wei­se wer­den bei den Tech­no­lo­gy Races den IT-Ver­ant­wort­li­chen aus­ge­wähl­te The­men prä­sen­tiert. Jeder Work­shop umfasst eine Rei­he von Kurz­vor­trä­gen (Speed Lec­tures), die in prä­gnan­ter Form in der Pra­xis erprob­te, sehr inno­va­ti­ve Werk­zeu­ge und Metho­den vor­stel­len.

Am heu­ti­gen Tag stellt die GFFT im Rah­men einer VOICE Ver­an­stal­tung im Hau­se der Festo AG & Co. KG rund 20 Ver­tre­tern renom­mier­ter Unter­neh­men neue Lösun­gen zu Pro­jekt­ma­nage­ment und Pro­jekt­pla­nung vor.

Die bereits frü­her durch­ge­führ­ten Tech­no­lo­gy Races erhiel­ten ein sehr posi­ti­ves Feed­back der Teil­neh­men­den und Tech­no­lo­gie­an­bie­ter. „Wenn man als jun­ges Unter­neh­men hoch­in­no­va­ti­ve Lösun­gen auf den Markt bringt, ist es anfangs schwie­rig, offe­ne Zuhö­rer auf Sei­ten der gro­ßen Unter­neh­men zu fin­den“, beur­teilt Bernd Pohl, Vor­stand der Test­fa­brik AG, einer Aus­grün­dung aus dem Lehr­stuhl für Soft­ware­tech­nik an der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des. „Genau dies gelingt auf sym­pa­thi­sche Wei­se bei den für alle Sei­ten gewinn­brin­gen­den Tech­no­lo­gy Races der GFFT.“

In den kom­men­den Mona­ten soll die Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Gebie­ten wei­ter aus­ge­baut wer­den. Die nächs­te gemein­sa­me Ver­an­stal­tung fin­det am 20.03.2017 im Rah­men der CeBIT in Han­no­ver statt.

Ansprech­part­ner für Rück­fra­gen:

Dr. Thors­ten Arendt

Netz­werk­ma­na­ger

GFFT Inno­va­ti­ons­för­de­rung GmbH

Nid­da­str. 6

61118 Bad Vil­bel

Tel: 06101/95 49 8–0

Mail: thorsten.arendt@gfft-ev.de

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ROAD 2016 (Reason of Autonomous Driving): Ergebnisse des ersten Runden Tisches zum liegen vor!

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Rund 50 inter­na­tio­na­le Exper­ten aus Wis­sen­schaft und Indus­trie tra­fen sich auf Ein­la­dung der Hoch­schu­le Kemp­ten und der GFFT im Juni 2016 auf dem Schloss Vöh­lin um ihre gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten zu ver­stär­ken und sich aus­zu­tau­schen.

Nach einer Ein­füh­rung in das The­ma, u.a. durch Prof. emer. Dr. Ernst Dick­manns (einer der Pio­nie­re der bereits Ende der 80er Jah­re auto­nom von Mün­chen nach Däne­mark fuhr) ging es in den Work­shops um unter­schied­li­che Fra­ge­stel­lun­gen.

  • Akzep­tanz der Auto­no­men Fah­rens: Wel­che Fak­to­ren beein­flus­sen die Akzep­tanz gegen­über selbst­fah­ren­den Autos und wie kann die­se erhöht wer­den.
  • Tes­ten und Test­stra­te­gi­en: Wie müs­sen Sys­te­me getes­tet wer­den und was sind die rich­ti­gen Test­stra­te­gi­en bzw. wel­che sind erfor­der­lich?
  • Ethik: Inwie­weit wir­ken sich sozia­le und ethi­sche Fra­gen auf die tech­ni­sche Ent­wick­lung von Sys­te­men und Steu­er­ge­rä­te aus?
  • Orga­ni­sa­ti­on: Nicht außer­acht gelas­sen wur­de auch die Fra­ge, nach den Kon­se­quen­zen für die bestehen­den Auto­mo­bil­un­ter­neh­men und -zulie­fe­rer und deren Pro­zes­se und Orga­ni­sa­ti­on.
  • Neue Geschäfts­mo­del­le: Die Auto­mo­bil­in­dus­trie ist in einem enor­men Umbruch, Neue Tech­no­lo­gi­en ermög­li­chen neue Geschäfts­mo­del­le. Wel­che Geschäfts­mo­del­le gibt es in der Zukunft und wel­che Aus­wir­kun­gen haben die­se auf unse­re Gesell­schaft, Arbeits­platz und Uni­ver­si­tä­ten?

Es waren zwei span­nen­de Tage. Die ers­ten Ergeb­nis­se ste­hen Ihnen hier zum Down­load (in eng­li­scher Spra­che, ca. 5 MB) zur Ver­fü­gung.

Ansprech­part­ner:

Die nächs­te ROAD ist in Pla­nung:

15./16. Juni 2017 in Japan unter der Schirm­herr­schaft der Uni­ver­si­ty of Nago­ya und der GFFT!

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Erster Runder Tisch zum autonomen Fahren

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Japa­ner und Euro­pä­er wol­len ihre gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten zum auto­no­men Fah­ren ver­stär­ken und sich zukünf­tig an einem Run­den Tisch aus­tau­schen. Auf Ein­la­dung der Hoch­schu­le Kemp­ten und der Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers (GFFT) kamen am 16. und 17. Juni 2016 rund 50 inter­na­tio­na­le Exper­ten aus Wis­sen­schaft und Indus­trie zur ers­ten Sit­zung zusam­men. Unter­stützt wur­de die Ver­an­stal­tung durch die AVL List GmbH.

Die auto­mo­bi­le Fach­welt ist sich einig: Das auto­no­me Fah­ren wird die Zukunft der Mobi­li­tät prä­gen und neue Chan­cen bie­ten. Doch bei der Fra­ge, wel­chen Nut­zen die Mensch­heit aus dem auto­no­men Fah­ren zie­hen wird, gehen die Mei­nun­gen aus­ein­an­der. In der Anti­zi­pa­ti­on von glo­ba­len Nut­zungs­sze­na­ri­en und der gesell­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen liegt aller­dings der Schlüs­sel, um das fah­rer­lo­se Fah­ren erfolg­reich auf den Weg zu brin­gen. Denn nur so kön­nen sich die ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen schon heu­te rich­tig auf­stel­len.

Das Ziel des Run­den Tisches ist es daher, einen inter­dis­zi­pli­nä­ren Zugang zum The­ma zu fin­den und gleich­zei­tig die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit von euro­päi­schen und japa­ni­schen Exper­ten zu stär­ken. Wäh­rend des zwei­tä­ti­gen Auf­takt­tref­fens im bay­ri­schen Vöh­lin­schloss in Iller­tis­sen dis­ku­tier­ten die Teil­neh­mer in ver­schie­de­nen Work­shops unter ande­rem über ethi­sche Fra­gen und über die Anfor­de­run­gen hin­sicht­lich der Ver­kehrs­si­cher­heit. Hier­bei wur­den auch die glo­bal unter­schied­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und deren Aus­wir­kun­gen auf Bal­lungs­räu­me und länd­li­chen Gebie­te erör­tert.

Außer­dem wur­de die Fra­ge behan­delt, wie sich auto­no­me Fahr­zeu­ge mit beherrsch­ba­rem Test­auf­wand absi­chern las­sen. Hier waren sich die Teil­neh­mer einig, dass neue Test­me­tho­den ent­wi­ckelt wer­den müs­sen, um die Funk­tio­na­li­tät und Robust­heit der Sys­te­me sicher­zu­stel­len. Dar­über hin­aus soll­te bereits die Archi­tek­tur auto­no­mer Fahr­zeu­ge für eine bes­se­re Test­bar­keit aus­ge­legt wer­den. Das bedeu­tet, Sys­te­me nicht mehr kom­plett zu ent­wi­ckeln und anschlie­ßend zu tes­ten, son­dern ein­zel­ne Teil­funk­tio­nen zu ent­wi­ckeln und die­se kon­ti­nu­ier­lich im Gesamt­zu­sam­men­hang abzu­si­chern. Her­aus­for­de­rung wird es dabei sein, jen­seits der tra­di­tio­nel­len Domä­nen die rich­ti­gen Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren auf­zu­bau­en, um die sich gegen­sei­tig beein­flus­sen­den Teil­auf­ga­ben rei­bungs­los zusam­men­zu­füh­ren.

Ein wei­te­res The­ma des ers­ten Run­den Tisches waren neue Geschäfts­mo­del­le, die sich durch den Tech­no­lo­gie­sprung des selbst­fah­ren­den Autos erge­ben kön­nen. Auch hier bestand Kon­sens, dass Unter­neh­men agi­ler wer­den müs­sen, um auf die Umwäl­zun­gen der Digi­ta­li­sie­rung reagie­ren zu kön­nen und Pro­duk­te schnel­ler auf den Markt zu brin­gen.

Neben den Work­shops sorg­ten inter­es­san­te Key-Note-Vor­trä­ge für anre­gen­de Gedan­ken­im­pul­se. Es refe­rier­ten u. a. der Pio­nier des fah­rer­lo­sen Fah­rens Pro­fes­sor Dick­manns und der lang­jäh­ri­ge Radar-Exper­te Hol­ger H. Mei­nel. Die Initia­to­ren des Run­den Tisches, Pro­fes­sor Schnei­der von der Hoch­schu­le Kemp­ten und Pro­fes­sor Hara­gu­chi von der Nago­ya-Uni­ver­si­tät, zeig­ten sich äußerst zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen des ers­ten Run­den Tisches. Pro­fes­sor Schnei­der betont: „Wir kön­nen das auto­no­me Fah­ren nur aus der Mit­te der Gesell­schaft her­vor­brin­gen. Der Run­de Tisch ist eine wert­vol­le Platt­form, um sich inter­na­tio­nal über gesell­schaft­li­che, recht­li­che und tech­no­lo­gi­sche Bedin­gun­gen zu ver­stän­di­gen.“ Der nächs­te Run­de Tisch ist 2017 in Japan geplant.

Hoch­schu­le Kemp­ten

Die Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Kemp­ten bil­det als ein­zi­ge staat­li­che Hoch­schu­le im All­gäu Aka­de­mi­ker in den Wis­sen­schafts­be­rei­chen Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, Betriebs­wirt­schaft & Tou­ris­mus, Infor­ma­tik & Mul­ti­me­dia sowie Sozia­les & Gesund­heit aus. Seit ihrer Grün­dung im Jahr 1977 befin­det sich die Bil­dungs­ein­rich­tung am Ran­de der Alpen ste­tig auf Wachs­tums­kurs.
Als Reak­ti­on auf den gro­ßen Fach­kräf­te­be­darf wur­de im Som­mer­se­mes­ter 2014 der Stu­di­en­gang Fah­rer­as­sis­tenz­sys­te­me ein­ge­rich­tet. Inten­si­ve Wirt­schafts­ko­ope­ra­tio­nen sor­gen für eine anwen­dungs­ori­en­tier­te Aus­bil­dung. Das im Auf­bau befind­li­che Living Lab der Hoch­schu­le wird eine inter­dis­zi­pli­nä­re For­schungs­land­schaft für Fah­rer­as­sis­tenz­sys­te­me und für das auto­no­me Fah­ren bie­ten. Es holt die Zukunft ins Labor, damit Stu­die­ren­de und Wis­sen­schaft­ler sowie Part­ner aus Wirt­schaft und Gesell­schaft hier neue Kon­zep­te ent­wi­ckeln und zur Seri­en­rei­fe füh­ren kön­nen. Die moder­ne tech­ni­sche Aus­stat­tung wird es ermög­li­chen, neue Metho­den und Ent­wick­lun­gen in soge­nann­ten real-live Sze­na­ri­en zu erpro­ben – also exakt in jenem Umfeld, in dem sie auch spä­ter ein­ge­setzt wer­den.

Gesell­schaft zur För­de­rung des Forsch­unts­trans­fers (GFFT)

Die gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers e.V. ver­folgt das Ziel, den Aus­tausch zwi­schen For­schung und Leh­re an den deut­schen Hoch­schu­len und den ansäs­si­gen Unter­neh­men zu för­dern. Die GFFT nimmt im Umfeld von Inno­va­ti­ons­ent­wick­lung, markt­ge­rech­tem Ein­satz und poli­ti­scher För­de­rung eine eigen­stän­di­ge zen­tra­le Funk­ti­on ein. Dazu bin­det sie eine Viel­zahl von Inno­va­ti­ons­part­nern zu einem über­grei­fen­den Netz­werk zusam­men und stellt Inno­va­ti­ons­an­bie­tern und -nut­zern ein geeig­ne­tes Set an Ser­vices zur gemein­sa­men Ent­wick­lung von Inno­va­tio­nen an.

AVL List GmbH

AVL ist das welt­weit größ­te, unab­hän­gi­ge Unter­neh­men für die Ent­wick­lung, Simu­la­ti­on und das Tes­ten von Antriebs­sys­te­men (Hybrid, Ver­bren­nungs­mo­to­ren, Getrie­be, Elek­tro­mo­to­ren, Bat­te­ri­en und Soft­ware) für PKW, Nutz­fahr­zeu­ge und Groß­mo­to­ren. AVL beschäf­tigt welt­weit über 8050 Mit­ar­bei­ter. 2015 betrug der Umsatz 1,27 Mil­li­ar­den Euro.

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GFFT startet gemeinsame Workshop-Reihe mit VOICE e.V.

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Gemein­sam mit VOICE e.V. — dem Bun­des­ver­band der IT-Anwen­der — bie­tet die GFFT Inno­va­ti­ons­för­de­rung GmbH künf­tig Work­shops für IT-Ver­ant­wort­li­che in Unter­neh­men an. Bei die­sen Tech­no­lo­gy Races wer­den aus­ge­wähl­te The­men rund um die erfolg­rei­che Durch­füh­rung gro­ßer IT-Pro­jek­te in ca. sie­ben­mi­nü­ti­gen Kurz­vor­trä­gen vor­ge­stellt. Gro­ße und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men wer­den so opti­mal bei der Pla­nung und Durch­füh­rung ihrer IT-Groß­pro­jek­te unter­stützt.

Die Prä­sen­ta­tio­nen umfas­sen Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge in den Berei­chen Pro­jekt­ma­nage­ment­tech­ni­ken und Pro­jekt­pla­nung, Pro­jekt­durch­füh­rung sowie Qua­li­täts­si­che­rung und Tes­ten. Moder­ne Metho­den für ein prak­ti­ka­bles Anfor­de­rungs-Manage­ment wer­den eben­so vor­ge­stellt wie zum Bei­spiel ein Pro­jekt­kli­ma-Moni­tor zur beglei­ten­den Pro­jekt­sta­bi­li­sie­rung.

Mit VOICE gewin­nen wir einen star­ken Part­ner für unser inno­va­ti­ves Ver­an­stal­tungs­for­mat, das wir bereits erfolg­reich bei nam­haf­ten Unter­neh­men wie DHL oder der Alta­na AG durch­ge­führt haben“, freu­te sich GFFT-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Gerd Gro­ße. „Durch die Koope­ra­ti­on kön­nen wir noch mehr IT-Ver­ant­wort­li­che über die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen der Lehr­stüh­le und Tech­no­lo­gie-Anbie­ter infor­mie­ren“.

Die Unter­neh­men in Deutsch­land bekom­men heu­te qua­si täg­lich Zugriff auf viel­fäl­ti­ge neue Tech­no­lo­gi­en und Ser­vices“, erklär­te VOICE-Geschäfts­füh­rer Wolf­gang Storck. „Die gemein­sam mit der GFFT durch­ge­führ­ten Tech­no­lo­gy Races bie­ten den Teil­neh­mern nun die Mög­lich­keit, in kur­zer Zeit einen brei­ten, qua­li­täts­ge­si­cher­ten Über­blick über die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen und den Stand der Wis­sen­schaft zu erhal­ten. Auch ver­tie­fen sie sinn­voll die begon­ne­ne Zusam­men­ar­beit zwi­schen der GFFT und unse­rer Spe­cial Inte­rest Group Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment.“

Die Auf­takt­ver­an­stal­tung wird am 30. Novem­ber 2016 in Bad Vil­bel statt­fin­den. Danach sind jähr­lich vier Work­shops geplant.

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GFFT-Kooperationsnetzwerk geht in die zweite Förderphase

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Das bun­des­ge­för­der­te GFFT-Koope­ra­ti­ons­netz­werk „Erfolg­rei­che IT-Groß­pro­jek­te: Mit Sys­tem zum Erfolg“ hat erfolg­reich die zwei­te För­der­pha­se bean­tragt und wird nun für wei­te­re zwei Jah­re von der Bun­des­re­gie­rung unter­stützt. Ins­ge­samt vier­und­zwan­zig Part­ner arbei­ten im Netz­werk gemein­sam auf ver­schie­de­nen The­men­fel­dern an Lösun­gen für häu­fig bei gro­ßen IT-Pro­jek­ten auf­tre­ten­de Pro­ble­me. Damit konn­te das Netz­werk sei­ne Mit­glie­der­zahl im Ver­gleich zum ver­gan­ge­nen Jahr nahe­zu ver­dop­peln.

In der Auf­bau­pha­se des Netz­werks haben wir eine Tech­no­lo­gi­sche Road­map, also eine Ent­wick­lungs­stra­te­gie für unse­re F&E-Projekte, ent­wi­ckelt“, erläu­tert GFFT-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Gerd Gro­ße. „Nun gehen wir dar­an, anhand die­ser Stra­te­gie im Rah­men unse­rer Netz­werk­ak­ti­vi­tä­ten iden­ti­fi­zier­te Pro­ble­me und Lücken durch die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Pro­duk­te, Ver­fah­ren und Dienst­leis­tun­gen zu behe­ben.“

Hin­ter­grund der Initia­ti­ve sind die hohen Risi­ken ins­be­son­de­re gro­ßer IT-Pro­jek­te. Zeit- und Bud­get­pla­nun­gen wer­den häu­fig über­schrit­ten und mit zuneh­men­der Pro­jekt­grö­ße steigt das Risi­ko des Miss­erfolgs eben­so wie die Gefahr von Qua­li­täts­pro­ble­men. Die Fol­gen sind umso schwer­wie­gen­der, je frü­her im Pro­jekt­ab­lauf Feh­ler gemacht wer­den.

Um Unter­neh­men eine durch­gän­gi­ge Unter­stüt­zung im Pro­jekt­ab­lauf zu gewähr­leis­ten, bie­tet das Koope­ra­ti­ons­netz­werk ein abge­stimm­tes Set von Metho­den, Tech­no­lo­gi­en und Werk­zeu­gen zur durch­gän­gi­gen Unter­stüt­zung der Pro­zes­se, Akti­vi­tä­ten und Ver­fah­rens­ab­läu­fe von IT-Groß­pro­jek­ten. Damit wer­den IT-Pro­jek­te von der Anfor­de­rungs­be­schrei­bung bis zur Test­pha­se effi­zi­en­ter gestal­tet und das Risi­ko eines Fehl­schlags ver­rin­gert.

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GFFT-Kooperationsnetzwerk stößt auf positive Resonanz bei Großunternehmen

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Mit deut­lich gestie­ge­ner Mit­glie­der­zahl in die zwei­te För­der­pha­se

Ein posi­ti­ves Resü­mee zieht GFFT-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Gerd Gro­ße nach Abschluss der ers­ten För­der­pha­se des von der GFFT ins Leben geru­fe­nen Koope­ra­ti­ons­netz­werks „Erfolg­rei­che IT-Groß­pro­jek­te: Mit Sys­tem zum Erfolg“: „In den ver­gan­ge­nen zwölf Mona­ten haben wir mit Unter­stüt­zung des Bun­des ein breit auf­ge­stell­tes, enga­gier­tes Netz­werk mit­tel­stän­di­scher Tech­no­lo­gie­an­bie­ter und Bera­tungs­un­ter­neh­men sowie exzel­len­ter For­schungs­ein­rich­tun­gen auf­ge­baut.“ Vor einem Jahr mit acht Mit­glieds­un­ter­neh­men und sie­ben For­schungs­ein­rich­tun­gen gestar­tet, habe sich die Zahl der betei­lig­ten Part­ner zwi­schen­zeit­lich nahe­zu ver­dop­pelt, führ­te Gro­ße wei­ter aus. Der­zeit läuft die Bean­tra­gung der zwei­ten För­der­pha­se, die sich über zwei Jah­re erstreckt.

Im ers­ten Jahr wur­den aus dem Netz­werk her­aus umfas­sen­de For­schungs- und Ent­wick­lungs­ak­ti­vi­tä­ten ange­sto­ßen. Die ers­ten Skiz­zen für F&E-Projekte wur­den bereits beim Pro­jekt­trä­ger mit posi­ti­vem Feed­back ein­ge­reicht. Ins­ge­samt sind der­zeit neun F&E-Kooperationen in Pla­nung.

Dar­über hin­aus konn­te aus den Leis­tun­gen der Part­ner ein umfas­sen­des Port­fo­lio aus Werk­zeu­gen und Bera­tungs­leis­tun­gen zur effi­zi­en­ten und rei­bungs­lo­sen Abwick­lung gro­ßer IT-Pro­jek­te zusam­men­ge­stellt wer­den. Um gro­ße Unter­neh­men als Kun­den für die­ses Ange­bot zu gewin­nen, wur­de ein inno­va­ti­ves Work­shop-For­mat ent­wi­ckelt, das GFFT Tech­no­lo­gy Race. Hier konn­te bei nam­haf­ten Unter­neh­men bereits eine sehr gute Reso­nanz erzielt wer­den.

Ziel des For­schungs­netz­wer­kes ist es, bestehen­de Metho­den, Tech­ni­ken und Werk­zeu­ge, die für klei­ne und mitt­le­re Pro­jek­te gut geeig­net sind, sys­te­ma­tisch auf ihre Eig­nung für IT-Groß­pro­jek­te zu unter­su­chen, um dann dort erkann­te metho­di­sche und tech­no­lo­gi­sche Lücken zu schlie­ßen, einer­seits durch Gewin­nung neu­er Part­ner, ande­rer­seits durch die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gi­en.

IT-Großprojekte

Netzwerk „Erfolgreiche IT-Großprojekte“ diskutiert erste Forschungsideen

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Das GFFT-Netz­werk „Erfolg­rei­che IT-Groß­pro­jek­te: Mit Sys­tem zum Erfolg“ hat am 18. Novem­ber in Bad Vil­bel das zwei­te gro­ße Netz­werk­tref­fen durch­ge­führt. Dabei haben die betei­lig­ten Part­ner ers­te Ansät­ze für aus dem Netz­werk ent­ste­hen­de For­schungs­pro­jek­te vor­ge­stellt. Die rund 30 anwe­sen­den Ver­tre­ter von Soft­ware­her­stel­lern und –bera­tungs­un­ter­neh­men sowie aus For­schungs­ein­rich­tun­gen ent­wi­ckel­ten zudem neue Ide­en, die im Rah­men der wei­te­ren Netz­werk­ar­beit ver­folgt wer­den sol­len.

Die prä­sen­tier­ten Vor­schlä­ge beschäf­ti­gen sich mit Fra­gen wie der Ver­bes­se­rung der Daten­qua­li­tät bei der Ver­ar­bei­tung gro­ßer Men­gen von Adress­da­ten oder den ver­än­der­ten Her­aus­for­de­run­gen an die Test­ver­fah­ren für Soft­ware durch die mas­siv gestie­ge­ne Nut­zung mobi­ler Anwen­dun­gen. Auch das Pro­blem, wie eine Trans­for­ma­ti­on von Soft­ware-Archi­tek­tu­ren bestehen­der Anwen­dun­gen in moder­ne Appli­ka­tio­nen bes­ser unter­stützt wer­den kann, wur­de dis­ku­tiert.

Ein wei­te­res The­ma war die Pro­ble­ma­tik kom­ple­xer hete­ro­ge­ner Test­um­ge­bun­gen und des damit ver­bun­de­nen Test­da­ten­ma­nage­ments. Hier fehlt es an Metho­den und Werk­zeu­gen zur Model­lie­rung und Ver­wal­tung die­ser Test­sys­te­me mit wech­sel­sei­ti­gen Abhän­gig­kei­ten sowie zur Model­lie­rung, Gene­rie­rung, Mani­pu­la­ti­on und zum Ver­wal­ten kon­sis­ten­ter Test­da­ten­sät­ze.

In den nächs­ten Mona­ten sol­len aus die­sen und wei­te­ren Ide­en kon­kre­te For­schungs­pro­jek­te ent­wi­ckelt wer­den. Ziel des Netz­werks ist es, aus der­ar­ti­gen Inno­va­tio­nen sowie aus vor­han­de­nen Werk­zeu­gen ein Tool­set zur durch­gän­gi­gen Unter­stüt­zung gro­ßer IT-Pro­jek­te zur Ver­fü­gung zu stel­len und so die Pro­jekt­qua­li­tät bei den Anwen­dern zu ver­bes­sern.

Das nächs­te Tref­fen des Netz­werks ist für Ende Febru­ar 2016 geplant.

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Positive Resonanz auf GFFT-Kooperationsnetzwerk – Technologiepartner gesucht

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Die GFFT hat mit der Ver­mark­tung des Leis­tungs­port­fo­li­os des Koope­ra­ti­ons­netz­werks zur bes­se­ren Durch­füh­rung gro­ßer IT-Pro­jek­te begon­nen. In zahl­rei­chen Gesprä­chen mit mög­li­chen Anwen­dungs­part­nern konn­ten wir ein gro­ßes Inter­es­se an den Leis­tun­gen des Netz­werks fest­stel­len.

Um die Ange­bots­pa­let­te wei­ter aus­bau­en zu kön­nen, suchen wir der­zeit noch klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men, die Inter­es­se an einer Mit­ar­beit in dem GFFT-Netz­werk haben.
Ziel des Koope­ra­ti­ons­netz­wer­kes „Erfolg­rei­che IT-Groß­pro­jek­te: Mit Sys­tem zum Erfolg“ ist es, über die nächs­ten Jah­re ein umfas­sen­des Port­fo­lio von Kom­pe­ten­zen, Metho­den und Werk­zeu­gen zusam­men­zu­stel­len, die für eine höhe­re Erfolgs­wahr­schein­lich­keit gro­ßer IT-Pro­jek­te sor­gen. Bestehen­de Lösun­gen wer­den zusam­men­ge­führt und dar­über hin­aus Schwach­stel­len iden­ti­fi­ziert, um im Rah­men von For­schungs­pro­jek­ten inno­va­ti­ve Lösun­gen zu ent­wi­ckeln.

Gestar­tet ist das Koope­ra­ti­ons­netz­werk zunächst mit acht klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Tech­no­lo­gie­part­nern, die in ihrem jewei­li­gen The­men­ge­biet tech­no­lo­gi­sche Spit­zen­pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, sowie zehn renom­mier­ten For­schungs­ein­rich­tun­gen.

Die Arbeit des Netz­wer­kes wird durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie geför­dert.

News

GFFT finanziert Promotionsvorhaben

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Um den Inno­va­ti­ons­stand­ort Deutsch­land vor­an­zu­brin­gen, ist es wich­tig, mög­lichst vie­len jun­gen Men­schen Zeit zu geben, neue Ide­en pro­to­ty­pisch zu rea­li­sie­ren. Dabei ist dar­auf zu ach­ten, dass das bei den Absol­ven­ten noch nicht exis­tie­ren­de Pra­xis­wis­sen suk­zes­si­ve auf­ge­baut wird und in die Ent­wick­lung mit­ein­flie­ßen kann.

Aus­ge­hend von die­sen Zie­len hat die GFFT jetzt ein Ange­bot ein­ge­rich­tet, bei dem enga­gier­te Absol­ven­ten im Rah­men einer Indus­trie­pro­mo­ti­on ihren Dok­tor­grad erwer­ben kön­nen. Hier­bei wer­den die Mit­ar­bei­ter zu 60 % in einem Unter­neh­men pas­send zum Dis­ser­ta­ti­ons­the­ma ein­ge­setzt und kön­nen die ver­blei­ben­den 40% zur Erstel­lung einer For­schungs­ar­beit nut­zen. Sowohl das The­ma als auch die Aus­wahl des Dok­tor­va­ters ste­hen dem Mit­ar­bei­ter frei, die GFFT beschränkt sich auf die Ein­stel­lung des Mit­ar­bei­ters, die Bereit­stel­lung der koope­rie­ren­den Unter­neh­men und, wenn nötig, die Kon­takt­auf­nah­me zu geeig­ne­ten Lehr­stüh­len.

Inter­es­sen­ten wer­den gebe­ten, sich bei der GFFT zu bewer­ben. Mög­li­che The­men soll­ten sich idea­ler­wei­se im Umfeld der lau­fen­den Akti­vi­tä­ten der GFFT bewe­gen, also bspw. Soft­ware­ent­wick­lung, Indus­trie 4.0, IT-Secu­ri­ty, IT-Infra­struk­tu­ren, IT-Stra­te­gie, Ope­ra­ti­ons Rese­arch, Fin­techs. Ande­re The­men müs­sen indi­vi­du­ell dis­ku­tiert wer­den.