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Verbesserte Knochenheilung durch Kombinationstherapie mit BMP-2 und L51P
Organisation:
Bayerische Patentallianz GmbH
Webseite:
Technologieangebote
Reifegrad:
Patent Wissenschaftler der Universität Würzburg konnten zeigen, dass ein neuartiges von ihnen identifiziertes Protein mit dem Namen L51P in Kombination mit dem bekannten Protein BMP-2 zu vermehrtem Knochenwachstum führt.
Das "Bone morphogenetic Protein 2" (BMP-2) ist in der Lage die Knochenheilung zu stimulieren und wird daher bereits seit längerem zur Behandlung von Knochenbrüchen und Knochendefekten eingesetzt. Jedoch ist seine therapeutische Wirkung sehr beschränkt. Verantwortlich hierfür sind die BMP Antagonisten Noggin, Chordin und Gremlin, welche die knochenbildende Wirkung des BMP-2 neutralisieren. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben nun ein neuartiges Protein mit dem Namen L51P identifiziert, das diese Antagonisten hemmt, und konnten zeigen, dass eine Kombination von BMP-2 und L51P zu vermehrtem Knochenwachstum führt.
Das wissenschaftliche Team der Universität Würzburg führte hierfür präklinische In-vitro und In-vivo Studien durch. Es stellte fest, dass die alleinige Applizierung von L51P, eine strukturmodifizierte Variante von BMP-2, die Knochenheilung nicht stimulieren kann. Die kombinierte Verabreichung von BMP-2 und L51P führte jedoch durch die stimulierende Wirkung BMP-2 in Kombination mit der Inhibition von Noggin, Chordin und Gremlin durch L51P zu einer signifikanten Steigerung der BMP-Aktivitäten und somit zu einer verbesserten Knochenheilung.
Die Bayerische Patentallianz sucht nun nach Lizenznehmern, die eine Weiterentwicklung dieser patentierten Technologie zu einer für Patienten geeigneten Kombinationstherapie vorantreiben. Da BMP-2 nicht nur eine Rolle bei der Knochenheilung spielt, könnten sogar noch weitere klinische Anwendungen angestrebt werden. BMP-2 und andere Mitglieder der sogenannten TGF-b Familie regeln die Entwicklung und die Regeneration vieler Gewebarten und Organe. So kann die Fehlregulierung von BMP und TGF-b u.a. zu Krankheiten wie Fibrose, Osteoporose, Krebs oder Arthritis führen.
Referenznummer B43995.
Weitere Informationen zu diesem Patent sowie unsere Kontaktdaten finden Sie im Anhang.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| B43995.pdf | 348.39 KB |
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