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Mobilität: Powerbus für sichere Elektrofahrzeuge

17.01.2012 - baypat
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Organisation: 
Bayerische Patentallianz GmbH
Reifegrad: 
Patent

Lichtbögen stellen nach wie vor ein mögliches Sicherheitsrisiko in Elektrofahrzeugen dar. Sie können z.B. durch einen Unfall oder durch einen Austausch der Batterie hervorgerufen werden und so zu großen Schäden am Auto und auch Personen führen. Die Hochschule Kempten bietet eine Lösung des Problems an.

Die Energie für Elektroautos wird von Batterien bereitgestellt. Um den Motor anzutreiben, wird die von den Batterien gelieferte Gleichspannung (DC; Direct Current) in Wechselspannung (AC; Alternating Current) umgewandelt. Der Bereich zwischen Batterie und DC/AC-Wandler, der mit hoher Gleichspannung (i.d.R. 400 Volt) betrieben wird, stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da u.a. bei Unfällen gefährliche Lichtbögen auftreten können.

Die Erfindung beschreibt ein Batteriesystem, bei dem mehrere parallel geschaltete Batterien mit relativ geringen Spannungen (einige 10V) arbeiten. Diese geringe DC-Spannung wird auf hohe AC-Spannung transformiert, was mit einem Wirkungsgrad von fast 100% erreicht werden kann. Da keine hohe Gleichspannung mehr vorliegt, tritt keine Lichtbogenbildung mehr auf. Eine spezielle Elektronik synchronisiert die AC-Quellen mit dem Motor und ermöglicht eine Modulation der Spannung zur Änderung der Drehfrequenz des Motors. Die Bussysteme benutzen Standard-Schnittstellen.

Die patentierte Erfindung adressiert den wachsenden Markt für E-Mobilität und wendet sich an Automobilhersteller sowie Zulieferer für Elektroantriebe. Sie ermöglicht einen autointernen Wechselstrombus, der sicherer zu handhaben ist als ein auf Gleichstrom basierender Bus. Ein Prototyp wurde bereits hergestellt und die Hochschule Kempten bietet Unterstützung bei der Einführung in die Produktion an.

Referenznummer: B70120

Weitere Informationen zu diesem Patent sowie unsere Kontaktdaten finden Sie im Anhang.

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