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Software zur Aufdeckung von Produktpiraterie in Webshops

25.11.2011 - Gerd Grosse
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Organisation: 
GFFT Innovationsförderung GmbH
Reifegrad: 
In Entwicklung

Autor: Prof. Dr. Erhard Rahm, Universität Leipzig.

37% aller Markenartikel, die über das Internet vertrieben werden sind Fälschungen. MarkMonitor beziffert den weltweiten Gesamtschaden durch Markenmissbrauch im Internet auf rund 200 Mrd. USD jährlich. In Deutschland werden 7% der betrügerischen Websites gehostet. Damit liegt Deutschland auf Platz 2 nach den USA.

Die Automobil- und Medienbranche mussten zahlenmäßig die meisten Angriffe hinnehmen. Eine zunehmende Zahl an Missbrauchsfällen wird auch bezüglich im Internet angebotenen Medikamenten verzeichnet, wobei nicht mehr nur sogenannte Lifestyle-Produkte, wie Potenzförderer und Schlankheitsmittel, sondern auch normalerweise teure Krebsmedikamente sowie Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Beschwerden angeboten und verkauft werden. Die Fälschungen führen nicht nur bei den Käufern, sondern auch bei den Herstellern und Händlern der Originale zu erheblichen Verlusten und Schäden. Bei gefälschten Medikamenten drohen sogar gesundheitliche Schädigungen.

Die Überwachung des Internets seitens der Hersteller ist manuell kaum zu bewältigen und stellt einen hohen personellen Aufwand dar. Die GFFT unterstützt die Entwicklung einer Softwarelösung, die ein gezieltes Monitoring von Webshops zur Aufdeckung von Produktplagiaten ermöglicht.

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